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MÄRKTE ASIEN/Trump-Tweet drückt Toyota-Kurs

Kategorien: Märkte | News Asien | News BRIC / Emerging Markets | Datum: 06.01. 09:44

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TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones) - Zurückhaltung vor den US-Arbeitsmarktdaten hat zum Wochenausklang den Handel an den ostasiatischen Börsen dominiert. Die Daten werden am Freitag um 14.30 Uhr MEZ veröffentlicht, weshalb die asiatischen Börsen erst Anfang kommender Woche darauf reagieren können.

In Tokio ging es abermals abwärts mit den Kursen, nachdem die japanische Landeswährung zum US-Dollar aufgewertet hatte. Allerdings machte der Dollar später wieder Boden gut, was das Minus der japanischen Aktien verringern half. Der Nikkei-225-Index verlor 0,3 Prozent auf 19.454 Punkte. Überdurchschnittlich stark gaben Toyota nach, die 1,7 Prozent fielen. Schuld daran war der designierte US-Präsident Donald Trump. Er hatte auf Twitter gedroht, die Corolla-Fahrzeuge, die Toyota in einem neuen Werk in Mexiko bauen will, in den USA mit Importzöllen zu belegen. Der Kurs von Mazda, die ebenfalls ein Werk in Mexiko hat, gab um 3,2 Prozent nach.

Ein Minus von 0,4 Prozent wies die Börse in Schanghai auf. Beobachter berichteten von Gewinnmitnahmen. In Hongkong legte der Hang-Seng-Index im späten Geschäft um 0,2 Prozent zu.

Kaum verändert tendierten die Aktienkurse in Australien. Sie zeigten sich damit unbeeindruckt davon, dass die australische Handelsbilanz für November wider Erwarten erstmals seit Anfang 2014 einen Überschuss aufwies. Zu verdanken war dies den zuletzt wieder gestiegenen Preisen für Kohle und Eisenerz.

Die November-Handelsbilanz lässt zwar für das Wachstum im vierten Quartal 2016 hoffen, nachdem die australische Wirtschaft im dritten Quartal geschrumpft war, allerdings gibt es Befürchtungen, dass es sich bei den Daten um einen Ausreißer gehandelt haben könnte.

 
Aussie ignoriert Wirtschaftsdaten - PBoC fixt Yuan auf 1-Monatshoch 
 

Für Zweifel an der Nachhaltigkeit des australischen Handelsbilanzüberschusses spricht nach Meinung von Beobachtern auch die Reaktion des australischen Dollar. Dieser gab nach der Veröffentlichung der Daten leicht nach auf etwa 0,7320 US-Dollar. Allerdings habe der Aussie in den vergangenen Tagen schon zugelegt, hieß es. Robert Rennie, Leiter der Strategieabteilung von Westpac, nannte auch die Gefahr eines Handelskriegs zwischen den USA und China infolge der protektionistischen Bestrebungen Trumps als Belastungsfaktor für den Aussie. China ist wichtigster Abnehmer australischer Rohstoffe. Wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt schwächelt, leidet Australien mit.

Unterdessen hat die chinesische Zentralbank (PBoC) den Yuan am Freitag mit 6,8668 Yuan je Dollar auf dem höchsten Stand seit einem Monat gefixt, nachdem der US-Dollar abermals nachgegeben hat. Am Donnerstag war die mittlere Parität bei 6,9307 festgelegt worden. Damit vollzieht die PBoC eine dramatische Kehrtwende: Noch vor wenigen Tagen näherte sich der Dollar der psychologisch wichtigen Marke von 7 Yuan.

Zur japanischen Währung war der US-Dollar in der Nacht im asiatisch dominierten Handel bis auf 115,06 Yen gefallen. Nach Börsenschluss in Tokio eroberte er die Marke von 116 Yen nachhaltig zurück.

 
US-Gesetzesvorlage belastet indische Technologiewerte 
 

Die sich abzeichnende protektionistische Politik der neuen US-Regierung ließ auch den indischen Aktienmarkt nicht ungeschoren. Aktien von Technologieunternehmen gehörten in Mumbai zu den größten Verlierern, während die dortige Börse sich sonst wenig verändert zeigte. Ursächlich war der Antrag zweier US-Kongressabgeordneter, die Ausgabe von Arbeitsvisa zu erschweren. Sie wollen durchsetzen, dass das dafür erforderliche Jahresmindesteinkommen auf 100.000 von derzeit 60.000 Dollar erhöht wird. Indische IT-Firmen wären dann gezwungen, US-Bürger einzustellen statt indische Staatsangehörige in die USA zu entsenden. Tata Consultancy Services verloren im späten Handel 2,3 Prozent, Infosys 2,2 Prozent und Wipro 1,7 Prozent.

Enttäuschende Dezember-Umsatzzahlen drückten den Kurs des japanischen Einzelhandelskonzerns Fast Retailing um 6,7 Prozent. Der Betreiber der Bekleidungskette Uniqlo musste im vergangenen Jahr Preiserhöhungen zurücknehmen, die zu einem Rückgang der Verkaufszahlen geführt hatten.

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Index (Börse)                     zuletzt   +/- %   % YTD   Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)             5.755,60  +0,04 %  +0,99 %  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)              19.454,33  -0,34 %  +1,78 %  07:00 
Kospi (Seoul)                    2.049,12  +0,35 %  +1,12 %  07:00 
Schanghai-Comp. (Schanghai)      3.154,29  -0,35 %  +1,63 %  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      22.494,26  +0,17 %  +2,09 %  09:00 
Straits-Times (Singapur)         2.963,12  +0,30 %  +2,86 %  10:00 
KLCI (Malaysia)                  1.672,19  +0,75 %  +1,86 %  10:00 
BSE (Mumbai)                    26.863,74  -0,05 %  +0,89 %  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %    00:00  Do, 9.55 Uhr  % YTD 
EUR/USD   1,0594  -0,1 %   1,0602        1,0512  +0,7 % 
EUR/JPY   123,05  +0,6 %   122,37        122,35  +0,1 % 
EUR/GBP   0,8554  +0,2 %   0,8538        0,8558  +0,4 % 
GBP/USD   1,2383  -0,3 %   1,2416        1,2279  +0,4 % 
USD/JPY   116,17  +0,6 %   115,44        116,40  -0,6 % 
USD/KRW  1194,13  +1,1 %  1181,10       1188,53  -1,1 % 
USD/CNY   6,9217  +0,5 %   6,8900        6,8886  -0,3 % 
USD/CNH   6,8485  +0,8 %   6,7965        6,8276  -1,8 % 
USD/HKD   7,7552  +0,0 %   7,7544        7,7543  +0,0 % 
AUD/USD   0,7324  -0,2 %   0,7338        0,7296  +1,5 % 
 
ROHOEL               zuletzt      VT-Settl.  +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex              53,51          53,76  -0,5 %    -0,25  -0,4 % 
Brent/ICE              56,60          56,89  -0,5 %     0,00  -0,3 % 
 
METALLE              zuletzt         Vortag  +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)         1.175,38       1.179,81  -0,4 %    -4,43  +2,1 % 
Silber (Spot)          16,44          16,73  -1,7 %    -0,29  +3,3 % 
Platin (Spot)         964,40         967,50  -0,3 %    -3,10  +6,7 % 
Kupfer-Future           2,53           2,54  -0,4 %    -0,01  +0,9 % 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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