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Commerzbank gründet Risikokapital-Tochter für Investitionen in Startups

Kategorie: News Europa | Datum: 01.10.2014

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Von Isabel Gomez

Die Commerzbank steigt dick in die Finanzierung junger Startups ein. Mit CommerzVentures will die zweitgrößte deutsche Bank künftig Startups an der Schnittstelle zwischen Finanzdienstleistungen und Technologie, sogenannte FinTechs, finanzieren. Das teilte die Bank am Mittwoch mit. Schwerpunktmäßig soll dabei in europäische FinTechs investiert werden.

Damit erweitert die Bank ihre Investitionstätigkeiten in junge, technologieaffine Unternehmen. Bereits im März hatte die Bank mit Main Incubator ein Tochterunternehmen gegründet, das ebenfalls in Startups investiert. Allerdings unterscheiden sich die Geschäftsmodelle der beiden Investoren: Main Incubator investiert in Startups in der Phase zwischen Gründung und Markteinführung eines Produkts, das einen Bezug zum Firmenkundengeschäft der Bank hat.

CommerzVentures dagegen beteiligt sich an Startups, die bereits in der Marktreifephase sind. Die Unternehmen aus dem künftigen Portfolio sollen dabei auch in weiteren Wachstumsphasen mit Folgefinanzierungen unterstützt werden. In der Regel sind solche Venture-Kapitalgeber, also Risikokapitalgeber, in mehrere vielversprechende Startups investiert. So verteilt sich das Risiko, das eine Investition in einer solch frühen Phase birgt.

Die Geschäftsführer von CommerzVentures sind in der Szene wohlbekannt: Patrick Meisberger und Stefan Tirtey haben das, was man einen guten Track Record als Risikokapitalgeber nennt. Meisberger war als Geschäftsführer der T-Venture Holding für das gesamte Portfolio verantwortlich. T-Venture ist eine Tochter der Deutschen Telekom und eine der größten europäischen Venture-Gesellschaften, die aus einem Konzern entstanden sind. Tirtey kommt von der internationalen Venture-Capital-Gesellschaft Doughty Hanson Technology Ventures, wo er zuletzt für Investments in Internet- und Mobile-Startups verantwortlich war.

Kontakt zur Autorin: isabel.gomez@wsj.com

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