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Marc Faber rät zu Vorkehrungen gegen mögliches Horrorszenario

Kategorien: Aktuelle Nachrichten zu Rohstoffen | News Nordamerika | Top-Stories | Datum: 15.03.2010

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New York (BoerseGo.de) Der bekannte Anlagestratege und Börsenguru Marc Faber bezeichnete die Abgeordneten in den USA als einen Haufen von wahnsinnigen Armleuchtern. Wie Faber gemeinsam mit seinem Partner Mike Shedlock gegenüber Tech Ticker am vergangenen Freitag weiter erklärte ist die amerikanische Wirtschaft nicht in Erholung begriffen. Die USA stehe vielmehr eventuell sogar vor einer Depression. Dabei sei entweder das Szenario einer niederschmetternden Deflation oder einer galoppierenden Inflation wahrscheinlich. Der Zeitablauf oder die Art und Weise dieser eventuellen Szenarien sei jedoch von Unsicherheit getragen. Beide Börsengurus sind sich jedoch sicher, dass es für Amerika für eine Kursänderung bereits zu spät geworden ist. “Der Prozess hat sich bereits weit jenseits davon entfernt, wo eine Reparatur noch möglich ist. Es stellt sich nur mehr die Frage, wie lange das derzeitige Spiel noch läuft“. Dieser trostlose Ausblick bedeute aber nicht gleichzeitig, dass jeder einzelne in Hilflosigkeit verfällt. Jeder Private müsse für den Tag des jüngsten Gerichts Vorkehrungen treffen und Gold kaufen. Zur Absicherung diene weiters die Innehabung außerhalb der USA liegender Vermögenswerte und der Kauf von Immobilien außerhalb großer Städte. Es gebe derzeit sehr wenig Chancen in den Märkten um Geld zu verdienen. Faber zeigt sich jedoch überzeugt, dass der S&P 500 nicht noch einmal auf 666 Punkte fällt und damit sein 12-Jahrestief von vergangenen März erreicht. Beim S&P 500 bestehe ein Abwärtspotenzial von 10-20 Prozent. Bernanke werde mit seiner Strategie des Gelddruckens die Märkte weiter fluten und den Dollar schwächen und letztendlich die Aktienkurse nach oben hieven. Chancen bestünden an der Tokioter Börse, zumal Japan nach einem Bärenmarkt von 20 Jahren vernachlässigt und bereits zu billig geworden ist , führte Faber weiter aus. Sowohl Faber als Mike Shedlock sehen nun die Zeit für Gewinnmitnahmen gekommen. Nach Ansicht von Shedlock besteht aber eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 Prozent, dass, beim Aktienmarkt der Boden noch nicht gefunden worden ist.

Marc Faber gilt im allgemeinen als Crash-Prophet und ist Herausgeber des Gloom Boom & Doom-Reports. Er sprach im Vorjahr nach dem 12-Jahrestief des S&P 500-Index vom 9. März 2009 eine richtige Kaufempfehlung für Aktien aus. Im Juli 2007 sagte der gebürtige Schweizer laut Wikipedia Konjunkturschwierigkeiten in den USA für das zweite Halbjahr 2007 und Zinssenkungen der US-Notenbank voraus. Ebenso prophezeite er richtig die Japan-Baisse, den Börsencrash von 1987, die Asienkrise und das Platzen der Technologieblase im Jahr 2000. Er gründete im Jahr 1990 die Investmentgesellschaft Marc Faber Ltd. mit Sitz in Hongkong.

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