Frankfurt (BoerseGo.de) – Metalle legen zum Wochenschluss im Nachgang der Ankündigung der US-Notenbank, den Leitzins bis Ende 2014 unverändert zu belassen, sowie dank des schwachen US-Dollars weiter zu.
Vergleichsweise stark gewonnen hat zuletzt Zinn. Das Industriemetall kletterte am Donnerstag aus dem Bereich von 22.666,00 bis 24.316,00 US-Dollar je Tonne in der Spitze – ein Viereinhalbmonatshoch. „Der im Vergleich zu den anderen Metallen außerordentlich starke Preisanstieg dürfte auch der Natur des Zinnmarktes geschuldet sein. Denn dieser ist der kleinste und illiquideste Markt von allen Metallen, so dass schon kleinere Käufe große Wirkung entfalten können“, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“.
Der nächste Test für den Risikoappetit der Marktteilnehmer dürften die anstehenden Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt um 14:30 Uhr MEZ werden. „Sollten diese besser als erwartet ausfallen, könnte dies den Metallen weiteren Auftrieb verleihen. Die USA sind der weltweit zweitgrößte Nachfrager von Metallen“, so die Commerzbank.
Tomke Hansmann
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