Dass es sich bei den Wikingern tatsächlich um „harte Männer" gehandelt hat, davon erzählen zahlreiche Spielfilme. Die Härte wird aktuell aber auch der Währung der Nordmänner, der Norwegischen Krone (NOK) unterstellt, insbesondere wenn man sie gegenüber dem Euro betrachtet. Die Gründe liegen nach Ansicht des „ZertifikateReports" nicht nur in der schnelleren Erholung der dortigen Wirtschaft, sondern auch im soliden Staatshaushalt, sowie im Erdölreichtum des Landes. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass sich auf NOK lautende Anleihen in der Zukunft auszahlen könnten.
Ein entsprechendes Produkt bietet derzeit die Citigroup bis 10. September zur Zeichnung an. Die Wikinger-Anleihe (A1AZUQ) ist mit einer Laufzeit bis September 2013 ausgestattet und wird in einer Stückelung von 5.000 NOK aufgelegt. Bei Fälligkeit nach drei Jahren erhält der Anleger den dann geltenden Nennbetrag von 5.000 NOK in Euro gutgeschrieben. Sollte der Euro im direkten Vergleich also weiter an Wert verlieren, könnten sich Investoren über einen Währungsgewinn freuen. Im anderen Fall käme es allerdings zu einer niedrigeren Rückzahlung auf Euro-Basis. In jedem Fall wird jedes Jahr ein fixer Kupon in Höhe von 3,5 Prozent in NOK an den Anleger ausgeschüttet.
Der „ZertifikateReport" weist in seiner wöchentlichen Publikation ausdrücklich darauf hin, dass sich die Kapitalgarantie hier auf den Nennwert in Norwegischen Kronen bezieht und deshalb Währungs-Chancen und –Risiken ermöglicht. Das Papier eignet sich besonders zur Depotbeimischung für Investoren, die weiterhin einen schwachen Euro erwarten.
Armin Geier,
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