Windstromförderung bisher am effizientesten
Kategorie: Klimawandel & Investment | Datum: 05.05.2010
Das EEG fördert seit 2000 die Stromerzeugung aus regenerativen Energien – also mittels Wasserkraft, Biomasse, Windund Sonnenenergie, Geothermie, sogar durch Klär- und Grubengas. Das EEG garantiert jedem Betreiber, der seinen Öko-Strom in das öffentliche Netz einspeist, feste und konstante Vergütungssätze – und zwar für einen Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Diese Sätze sinken jährlich und wurden im Rahmen zweier Novellen angepasst. „Dennoch liegen sie weit über dem normalen Herstellerpreis. Die Vergütung für eine Kilowattstunde Sonnenstrom zum Beispiel, die aus einer im Jahr 2010 in Betrieb genommenen Anlage stammt, beträgt derzeit 39,57 Cent, das ist das Sechsfache des üblichen Strompreises“, teilt das IW Köln weiter mit. Die Netzbetreiber, die den regenerativ erzeugten Strom von den Herstellern qua Gesetz abnehmen müssen, kämen für die Einspeisevergütung allerdings nicht selbst auf, sondern wälzten die Kosten auf alle Stromkunden ab. Ein Vier-Personen-Haushalt zum Beispiel zahle derzeit über diese Umlage im Schnitt 100 Euro jährlich für erneuerbare Energien.
Ziel des EEG sei es, den Anteil an erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung zu steigern. Derzeit stammen den Angaben zufolge 16 Prozent der Elektrizität in Deutschland aus grünen Quellen, im Jahr 2020 sollen es mindestens 30 Prozent sein. Zwischen 2000 und 2009 wurden über das EEG rund 48 Milliarden Euro für Öko-Strom ausgegeben.
Bild: ©iStockphoto.com/james steidl
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