Singapur (BoerseGo.de) Obwohl Gold technisch angeschlagen ist, und nach Beobachtung von Händler ein wenig bärisch daher kommt, gibt es immer wieder Käufer. Einerseits beobachten Marktteilnehmer erste kleinere Short-Eindeckungen, zum anderen tauchen immer wieder Schmuckhersteller und andere Käufer von physischem Gold auf, die den Markt stützen. Schmuckhersteller freuten sich über Schnäppchen, sagte ein Händler in Singapur. Belastend wirke sich aber aus, dass der Bestand bei Gold-ETFs erneut gefallen sei. Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust, meldete einen Rückgang auf 1.282,279 Tonnen am Mittwoch von 1.300,829 Tonnen am Dienstag. Dieser Umstand könne dem Goldpreis am Donnerstag die notwendige Hilfe versagen. Ein Rohstoff-Analyst der ANZ in Melbourne wies darauf hin, dass ein Großteil der Gewinne bei Gold in der letzten Zeit auf die Schwäche des Euro zurückzuführen gewesen seien. Jetzt, da sich der Euro wieder stabilisiere, sei das Rückschlagpotenzial bei Gold recht ordentlich. Es könne durchaus bis $ 1.100 je Unze runtergehen.
Wie stark sind die Gold-Bären?
Kategorie: News Warenterminbörsen | Rohstoff News | Sektor Rohstoffe | Datum: 29.07.2010
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