Werbeindustrie und Consumer-Electronics treiben Evolution des Fernsehens: Schwere Zeiten für Free-TV, Chancen für Pay-TV und VoD, Explosion von WebVideo-Werbung
Kategorie: OTS - Wirtschaft | Datum: 27.08.2009
70% der Nutzung noch klassisch lineares Fernsehen sein. Aber heute
tut jedes Prozent Marge weh." sagt Ralf Becker, einer der Autoren der
jüngst erschienenen Studie "Fernsehen 2012 - strategische
Zukunftsperspektiven" über die mittelfristige Zukunft des Fernsehens.
Die Werbeindustrie werde bis 2012 u.a. wegen der von Coca-Cola
eingeläuteten, stärkeren Effizienzorientierung ca. 5% der TV-Budgets
auf targetierte WebVideo-Formate verschieben. Diese ca. 200 Mio. EUR
verzwanzigfachen den Markt für WebVideo-Werbung. Werbeplätze stehen
in Mediatheken der Sender und Video-Portalen bis 2012 genügend
bereit.
"Die Free-TV-Sender sind in einer Schere aus sinkenden
Werbeumsätzen und steigenden Kosten für Inhalte und
Internet-Verkehre." Weil Umsatz-Potenziale aus Mediatheken, Pay-TV
und neuen Werbeformen zur kurzfristigen Margen-Kompensation nicht
ausreichen, werde gespart. Wesentliche Kürzungs-Positionen sind die
Programm-Inhalte. Dies wird nach Einschätzung der Autoren
mittelfristig sowohl zu einer Konsolidierung in der
Produktionslandschaft, als auch zu einer fühlbaren Veränderung der
Programminhalte führen. Diese Veränderung wird, verbunden mit
Ärgernis über die kommende Grundverschlüsselung, die Zuschauer zu
neuen Nutzungsformen wie Pay-TV oder VoD (Video-on-demand)
motivieren. Die für VoD erforderliche internetfähige TV-Ausstattung,
Set-Top-Box oder hybrides TV-Geräte, wird bis Ende 2012 in 31% der
Haushalte verfügbar sein. IPTV wird von hybriden Geräten verdrängt.
Über die Studie:
Für die unabhängige Delphi-Studie "Fernsehen 2012 - strategische
Zukunftsperspektiven" wurden ca. 120 Tiefeninterviews mit
Entscheidern aus den Bereichen Content-Produktion, Sender, Portale,
Programm-Empfehlung, Werbung, Netzbetreiber und Endgerätehersteller
geführt. Einzigartig ist der holistische Blick auf die gesamte
Wertschöpfungskette, die Beschreibung der Interdependenzen und die
mittelfristige, z.T. quantifizierte Terminierung der Erwartungen.
http://www.media-rise.de/delphi-studie-fernsehen-2012/
Über die MEDIARISE GmbH:
Die MEDIARISE GmbH ist eine auf den Medien- und Internet-Sektor
fokussierte Unternehmensberatungs- und
Interimsmanagement-Gesellschaft in den Bereichen Investitions-,
Innovations-, Projekt- und Produktmanagement.
Originaltext: MEDIARISE GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/76602
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_76602.rss2
Pressekontakt:
Ralf Becker
presse@mediarise.de
Tel.: 06257-999598
http://www.mediarise.de
Quelle: OTS
Diskussion zu diesem Artikel:
Umfrage
Halten Sie die Facebook-Aktie für ein interessantes Investment?
News OTS
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: