Kopenhagen (BoerseGo.de) - Der Weltbankenverband IIF hält die von den Regulierern angestrebte Ausarbeitung eines Abwicklungsplans für in Schwierigkeiten geratene Großbanken für richtig. Der Präsident des Verbands, Douglas Flint, bezog am Donnerstag auf der Frühjahrstagung der Banken-Lobbygruppe in Kopenhagen zu der Thematik Stellung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Man habe aus der Finanzkrise und dem Zusammenbruch von Lehman Brothers gelernt, dass systemrelevante Institute zusammenbrechen können. Für diesen Fall sei ein international abgestimmtes Vorgehen nötig, um die Steuerzahler möglichst wenig zu belasten. Der Finanzstabilitätsrats (FSB) erarbeitet derzeit ein Konzept, wie ein solches Vorgehen aussehen könnte. Europa brauche ein stärkeres gemeinsames Regelwerk, so die Aussage von Flint.
