Berlin (BoerseGo.de) – Einem Zeitungsbericht zufolge dürfte der Kapitalbedarf der spanischen Banken geringer ausfallen, als ursprünglich angenommen. Wie „Welt Online“ am Freitag unter Berufung auf einen unveröffentlichten IWF-Bericht schreibt, werde der Bedarf bei weniger als 50 Milliarden Euro gesehen. In Berlin und Brüssel habe man mit einem Kapitalbedarf von insgesamt 50 Milliarden bis 100 Milliarden gerechnet. Auch Fitch veranschlagte bei der Herabstufung von Spaniens Bonität am Donnerstag einen Kapitalbedarf der Banken von etwa 100 Milliarden Euro.
Erst am Donnerstag verlautete aus Kreisen des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass man den Kapitalbedarf der maroden spanischen Banken auf 40 Milliarden bis 80 Milliarden Euro schätze. Dem Welt-Online-Bericht zufolge, scheint sich diese Summe noch einmal verringert zu haben. Das Netzmedium zitiert eine Person aus dem IWF mit den Worten, dass der Bedarf unter der Spanne liegen werde, die Berlin und Brüssel angenommen hatten. Der IWF-Bericht soll am Montag veröffentlicht werden, hieß es weiter.
