New York (BoerseGo.de) – Die Weizenkurse stehen diese Woche erstmals seit vier Wochen wieder vor einem Kursverlust auf Wochensicht. Der Preis für den März-Kontrakt ist an der Chicago Board of Trade auf den niedrigsten Stand seit dem 30. Januar gesunken, nachdem die US-Landwirtschaftsbehörde USDA für den globalen Lagerbestand gestern ein Rekordhoch prognostiziert hat.
Die Vorräte sollen bis zur nächsten Ernte am 31. Mai auf 213,1 Millionen metrische Tonnen steigen, was 1,5 Prozent mehr ist als in der Prognose im vergangenen Monat. Die von Bloomberg befragten Analysten hatten dagegen mit einer Abwärtsrevision der Schätzung gerechnet.
"Die Schätzungen der USDA zu den globalen Weizen-Beständen sind ein wenig überraschend. Die Preise könnten nun unter Druck bleiben, es sei denn die Nachfrage steigt erheblich an“, sagte Hiroyuki Kikukawa von IDO Securities Co. in Tokio gegenüber Bloomberg.
Die Weizen-Preise sind im vergangenen Jahr um 26 Prozent gefallen, nachdem Länder wie Indien und Australien Rekordernten produziert hatten.
Jens Lüders
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