Wall Street erholt erwartet - Europas Vorgaben und US-Daten helfen

Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Top-Artikel (Dow Jones) | Marktberichte (Trackbox US) | Datum: 15.12.2011

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NEW YORK (Dow Jones) - Nachdem die Staatsschuldenkrise im Euroraum zuletzt für drei Verlusttage an Wall Street gesorgt hat, deutet sich für Donnerstag eine leichte Erholung an. "Grund sind einerseits die guten Vorgaben der europäischen Börsen, wo der große Verfalltag am Freitag die Kurse stützt", sagt ein Händler. Andererseits sorgen besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten für eine wieder etwas aufgehellte Stimmung. Vor diesen Hintergründen steigt der Future auf den S&P-500-Index bis 14.54 Uhr MEZ um 1,1%, für den Future auf den Nasdaq-100-Index geht es um 1,0% nach oben.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ist überraschend um 19.000 binnen Wochenfrist zurückgegangen, den niedrigsten Stand seit Mai 2008. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 9.000 erwartet. Der Empire-State-Manufacturing-Index stieg im Dezember auf plus 9,53 von plus 0,61 Punkten im Vormonat. Hier lautete der Ökonomenkonsens lediglich auf plus 3,0 Punkte. Der Indikator misst die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Region New York.

Im frühen Geschäft wird dann das Pendant aus Philadelphia erwartet, hier rechnen Volkswirte mit einem Anstieg auf plus 5,0 von plus 3,6 Punkten im November. Beide gelten als gute Vorläufer des landesweiten ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe, Ökonomen messen dem Indikator aus Philadelphia wegen seiner geringeren Volatilität aber die größere Bedeutung bei.

Im vorbörslichen Geschäft an Wall Street sind vor allem Finanzwerte und konjunktursensitive Aktien gesucht. Bank of America ziehen um 2,4% an, für J.P. Morgan geht es um 2,3% nach oben. Alcoa verteuern sich 2,1%, Caterpillar um 1,7%. Nach einem kräftigen Anstieg des Gewinns im zweiten Geschäftsquartal legen FedEx um 4,0% zu.

Am Mittwoch büßte der Dow-Jones-Index 1,1% oder 131 auf 11.824 Punkte ein. Der S&P-500-Index sank um 1,1% oder 14 auf 1.212 Punkte und für den Nasdaq-Composite-Index ging es um 1,5% oder 40 auf 2.540 Punkte nach unten.

DJG/DJN/jej/ros

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Bild: ©iStockphoto.com/Alexander Hafemann

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