Vor "Payrolls" wechseln Anleger an die Seitenlinie

Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Marktberichte (Trackbox: Intraday Marktkommentierung) | Datum: 03.02. 09:57

Chart
delayed 29,17 -0,77% mehr Optionen
delayed 6.323,19 -0,26% mehr Optionen
delayed 755,97 0,47% mehr Optionen
delayed 10.262,40 0,65% mehr Optionen
delayed 4.815,92 -0,03% mehr Optionen
delayed 562,41 -0,13% mehr Optionen
delayed 3.250,13 -0,13% mehr Optionen
delayed 2.394,22 -0,16% mehr Optionen
delayed 2,36 -0,17% mehr Optionen

DJ XETRA-START/Vor "Payrolls" wechseln Anleger an die Seitenlinie

FRANKFURT (Dow Jones) - Stagnation vor dem Highlight der Woche herrscht am Freitag an den Finanzmärkten. Ob Euro, Aktien, Bundesanleihen, Öl oder Gold - alle Anlageklassen treten mehr oder weniger auf der Stelle. "Man möchte heute nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden, wenn die Payrolls bekannt gegeben werden", bringt Metzler das Geschehen präzise auf den Punkt.

Gegen 14.30 Uhr veröffentlicht das US-Arbeitsministerium den Bericht zur Beschäftigung im Januar. "Payrolls" werden sie im Börsen-Jargon genannt. Die Zahlen sind einer der wichtigsten Impulsgeber für die weltweiten Finanzmärkte. Und somit für die Investoren ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Nachdem das Weihnachtsgeschäft den Arbeitsmarkt in den USA vorübergehend auf Touren gebracht hatte, dürfte das Jobwachstum im Januar wieder eine langsamere Gangart einschlagen. Volkswirte erwarten, dass die Zahl der Stellen außerhalb der Landwirtschaft im Januar um 125.000 zugenommen hat. Im Dezember war die Beschäftigung um 200.000 Jobs gewachsen.

Ein Großteil der Wirtschaftsleistung in den USA hängt vom privaten Konsum ab. Die Kaufneigung der Verbraucher wiederum macht sich vor allem daran fest, wie sie ihre persönliche Arbeitsplatzsicherheit einschätzen. Ein robuster Arbeitsmarkt fördert also den privaten Verbrauch. Davon profitieren die Gewinne der Unternehmen. Und diese sind die entscheidende Stellschraube für die Aktienmärkte.

Der DAX liegt mit 6.640 Punkten um 15 Zähler unter dem Schlusskurs vom Donnerstag. Die Kursausschläge der 30 DAX-Titel sind minimal. Sollten im Januar in den USA deutlich mehr Stellen geschaffen worden sein als erwartet, könnten die Börsen die Rally fortsetzen. Denn eine immer robustere US-Wirtschaft würde die konjunkturellen Risiken der Schuldenkrise in der Eurozone etwas abmildern. Am Rentenmarkt könnten die Kurse in diesem Fall nachgeben. Kommt die Konjunktur in Schwung, nehmen die Erwartungen steigender Zinsen zu.

Am deutschen Aktienmarkt ist es ruhig. Positive Analystenkommentare gibt es zur Aktie von Sky Deutschland. Die Aktie, die bereits am Vortag um fast 20 Prozent nach oben gesprungen war, steigt um weitere 5 Prozent. Das Unternehmen hat am Donnerstag überraschend gute Geschäftsergebnisse veröffentlicht. Analysten nennen nun Kursziele knapp unter 3 Euro. Es ist also noch viel Platz bis zu den Kurszielen der Analysten. News Corp, der auch Dow Jones und damit diese Nachrichtenagentur gehört, ist an Sky Deutschland derzeit mit 49,9% beteiligt.

Papiere der Deutschen Bank verlieren nach den enttäuschenden Quartalszahlen vom Donnerstag nochmals 2 Prozent.

DJG/bek/raz

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

Bild: ©www.flickr.com/Mispahn

Diskussion zu diesem Artikel:

Umfrage

Der Börsenstart der Facebook-Aktie verlief nicht ganz so vielversprechend wie erwartet. Wird der Titel dennoch eine neue Erfolgsgeschichte schreiben?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.