Der Weltgoldverband WGC schätzt, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte schätzungsweise 158.000 Tonnen Gold geschürft wurden, 66 Prozent davon seit dem Jahr 1950. Jährlich kommen durch die Minenproduktion weltweit 2200 Tonnen dazu, mit Notenbankverkäufen und Recycling kommt man auf eine Angebotsmenge von etwa 3700 Tonnen pro Jahr. China ist heute der größte Produzent, vor den USA und Südafrika. Gemeinsam haben die drei Länder einen Weltmarktanteil von rund einem Drittel. Wegen der Niedrigpreise bei Gold in den späten 90er Jahren fielen auch die Investitionen in neue Goldbergwerke, wodurch sich seit einigen Jahren das Wachstum der Minenproduktion abflacht. Experten zufolge könnte dieser Trend noch einige Jahre anhalten und sogar zu einer leichten Schrumpfung des Angebots führen. Die Nachfrageseite wird mit knapp 70% von der Schmuckindustrie dominiert – dieser Markt war im Jahr 2006 55 Milliarden Dollar wert. Die Industrie, die Gold vor allem in elektronischen Geräten verwendet, fragt 13% nach, die Investmentseite 19% (Durchschnitts-Zahlen 2003 bis 2007).
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