Versicherungsberater setzen auf Service
Kategorie: Geldanlage | Datum: 27.10.2010
"Die Branche befindet sich weiterhin in einer Phase der Konsolidierung und Neuorientierung. Zudem verändern sich die gesetzlichen Anforderungen im Versicherungsmarkt fortlaufend. Auch wenn die Versicherungen nicht im Epizentrum der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise standen, sind die Vertriebsmitarbeiter im direkten Kontakt mit dem Kunden gefordert, das verlorene Vertrauen wiederherzustellen. Mit der erneuten Befragung wollen wir die Auswirkungen dieser Entwicklungen zeigen und welche operativen und strategischen Herausforderungen diese für den einzelnen Berater mit sich bringen", erläutert Peter Schwicht, Leiter von J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, die Hintergründe der Studie.
Die veränderte Gesetzeslage erschwert den Maklern das Tagesgeschäft, und die wachsenden Anforderungen an Qualifikation und Dokumentation werden von ihnen als besonders belastend wahrgenommen: So sehen 60,8 Prozent der Befragten die steigenden Anforderungen durch neue Regelungen und gesetzliche Normen als das derzeit relevanteste Thema im Versicherungsmarkt an.
Doch auch die Folgen der Finanzkrise sind noch nicht ausgestanden: Angesichts weiterhin hoher Verunsicherung bei den Anlegern gaben mehr als drei Viertel der Befragten an, dass ihre Kunden verstärkt Wert auf Garantien legen. Auch wenn laut jedem zweiten Makler den Anlegern die Bedeutung der Altersvorsoge bewusst ist, gibt rund die Hälfte an, dass die Kunden heutzutage Anlageprodukte kritischer hinterfragen. „Dies führt zwangsweise auch für den Berater zu einem erhöhten Informationsbedarf, der sich mit den angebotenen Lösungen detailliert auseinandersetzen muss“, erläutert Neus.
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