Vermögensverwalter setzt auf Schwellenländeranleihen

Kategorie: Fonds-News | Anleihe-News | Datum: 11.03.2010

London (BoerseGo.de) – Nach Meinung der Experten der Vermögensverwaltungsgesellschaft Aberdeen Investments sind mit Anleihen aus Schwellenmärkten auch in Zukunft gute Ergebnisse erzielbar. „Anlegern fällt es zwar schwer, in eine bereits laufende Marktrallye einzusteigen“, erklärt Kevin Daly, Portfoliomanager für Schwellenländeranleihen bei Aberdeen. „Auf Sicht von drei bis fünf Jahren werden Anleihen aus Schwellenmärkten aber weiterhin gute Erträge bringen.“ Die Anlageklasse profitiere von sich weiter verbessernden Fundamentaldaten und steigenden Wachstumserwartungen in den Schwellenländern, zudem seien viele der dortigen Anleihen noch immer relativ günstig bewertet.


Dies gelte vor allem für Lokalwährungsanleihen, die auch dadurch attraktiv würden, dass die meisten Schwellenländer bereits am Ende ihres Zinslockerungszyklus stehen. Heben sie die Zinsen früher an als die Industriestaaten, werde dies Investoren anlocken. Deshalb erwartet Aberdeen im laufenden Jahr bei Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern niedrige zweistellige Wertzuwächse, bei Hartwährungsanleihen sei mit Aufschlägen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zu rechnen.

Der steigende Risikoappetit vieler Anleger werde hochverzinslichen Staatsanleihen und Papieren kleinerer staatlicher Emittenten am meisten zugute kommen, ebenso ausgewählten Anleihen von quasistaatlichen Emittenten und Unternehmen. Hartwährungs-Staatsanleihen mit „BBB“- und „BB“-'Rating würden dagegen derzeit nur unattraktive Renditeaufschläge. Beiten. Im Lokalwährungsbereich seien Titel in unterbewerteten Währungen wie dem mexikanischen Peso oder dem polnischen Zloty interessant, bei Unternehmensanleihen gebe es attraktive Bewertungen in Mexiko oder Indonesien.

Bild: ©iStockphoto.com/Nikada

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Martin Pachtner,
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