Dies gelte vor allem für Lokalwährungsanleihen, die auch dadurch attraktiv würden, dass die meisten Schwellenländer bereits am Ende ihres Zinslockerungszyklus stehen. Heben sie die Zinsen früher an als die Industriestaaten, werde dies Investoren anlocken. Deshalb erwartet Aberdeen im laufenden Jahr bei Lokalwährungsanleihen aus Schwellenländern niedrige zweistellige Wertzuwächse, bei Hartwährungsanleihen sei mit Aufschlägen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zu rechnen.
Der steigende Risikoappetit vieler Anleger werde hochverzinslichen Staatsanleihen und Papieren kleinerer staatlicher Emittenten am meisten zugute kommen, ebenso ausgewählten Anleihen von quasistaatlichen Emittenten und Unternehmen. Hartwährungs-Staatsanleihen mit „BBB“- und „BB“-'Rating würden dagegen derzeit nur unattraktive Renditeaufschläge. Beiten. Im Lokalwährungsbereich seien Titel in unterbewerteten Währungen wie dem mexikanischen Peso oder dem polnischen Zloty interessant, bei Unternehmensanleihen gebe es attraktive Bewertungen in Mexiko oder Indonesien.
Martin Pachtner,
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