Möglingen (BoerseGo.de) – Die USU Software AG hat im zweiten Quartal von einem starken Lizenzgeschäft profitiert. Eine höhere Kostenbasis sorgte jedoch für sinkende Gewinne.
Mit einem konzernweiten Umsatz von 8,3 Mio. Euro erzielten das Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften im zweiten Quartal 2008 ein organisches Wachstum von 12,3 Prozent. Dieses resultierte insbesondere aus einem starken Lizenzgeschäft, welches sich gegenüber dem Vorjahresquartal mit 1,9 Mio. Euro mehr als verdoppelte, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Der Zusatzaufwand aus Beratungsprojekten führte zusammen mit einer gestiegenen Kostenbasis zu einem Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres auf 0,5 Mio. Euro (Q2/2007: 0,7 Mio. Euro). Während im Vorjahr infolge des Sondereffektes aus der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen der USU Software AG ein Steuerertrag in Höhe von 1,9 Mio. Euro anfiel, belief sich der Steueraufwand im Berichtsquartal auf 0,1 Mio. Euro. In Summe erzielte USU im zweiten Quartal 2008 ein Periodenergebnis von 0,2 Mio. Euro (Q2/2007: 2,3 Mio. Euro).
Nach dem erfolgreichen Verlauf des Lizenzgeschäfts im zweiten Quartal 2008 sowie dem Wegfall der Sonderbelastung aus dem Beratungsgeschäft ab Mitte des dritten Quartals 2008 prognostiziert der Vorstand der USU Software AG für das erfahrungsgemäß stärkere zweite Halbjahr eine Umsatz- und Ergebnissteigerung gegenüber dem ersten Halbjahr 2008.
Nils Dietrich
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