Washington D.C. (BoerseGo.de) – Die Anzahl der Verkäufe bestehender Häuser ist in den USA im Januar um 4,3 Prozent im Vergleich zum Dezember gestiegen. Insgesamt stellte sich damit der dritte Anstieg innerhalb der letzten vier Monate ein, teilte die National Association of Realtors (NAR) heute mit. Der Dezember-Wert wurde jedoch abwärts revidiert.
Die Anzahl der Verkäufe bestehender Häuser lag im Januar saisonbereinigt und annualisiert bei 4,57 Millionen Einheiten. Erwartet wurde ein Wert von 4,66 Millionen Häusern. Die Dezember-Verkaufszahlen wurden von ursprünglich 4,61 Millionen auf 4,38 Millionen nach unten revidiert. Der Median-Verkaufspreis fiel im Januar um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und betrug 154.700 US-Dollar.
Die Zahl der zum Verkauf stehenden Häuser sank um 0,4 Prozent auf 2,31 Millionen. Dies ist der niedrigste Wert seit dem März 2005. Würden keine neuen Häuser mehr zum Verkauf gestellt werden, wäre der aktuelle Bestand nach 6,1 Monaten verkauft. Im Vormonat reichte der Bestand noch 6,4 Monate.
„Der deutliche Anstieg der Verkäufe in den letzten Monaten zeigt, dass die Käufer die aktuellen Marktbedingungen als günstig empfinden. Der Aufwärtstrend bei den Hausverkäufen steht im Einklang mit den besser gewordenen US-Wachstumsdaten. Die niedrigen Hypothekenzinsen erhöhen die Attraktivität zusätzlich“, sagte NAR-Chefvolkswirt Lawrence Yun.
Jens Lüders
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