Der Index der Frühindikatoren in den USA konnte im Mai positiv überraschen. Statt des von uns erwarteten Anstiegs um 0,2% verbesserte sich der Index um 0,3%. Der Markt hatte sogar lediglich einen Anstieg von 0,1% prognostiziert. Der leichte Rückgang im April entpuppte sich vor dem heute veröffentlichten Ergebnis als negativer Ausreißer.
Von den 10 Komponenten des Index trugen 7 zum jüngsten Anstieg bei. Den größten Anteil hatten die im Mai sehr überzeugenden Baugenehmigungen. Darüber hinaus sorgte auch die Zinsstruktur erneut für einen deutlichen Wachstumsbeitrag. Sie ist seit Monaten eine zentrale Stützte für das gute Abschneiden des Gesamtindex. Positiv zu erwähnen war auch die ISM-Auftragskomponente, die im Mai deutlich anzog. Dämpfend wirkten sich vor allem die schwache Aktienmarktentwicklung sowie die geleisteten Arbeitsstunden auf den Frühindikator aus. Auch das seit Monaten schwache Verbrauchervertrauen stand einem stärkeren Anstieg im Wege.
In der Summe konnte der Frühindikatorenindex im Mai sowohl hinsichtlich der Höhe des Anstiegs als auch in der Breite überzeugen. Beides spricht für eine stetige und moderate Erholung der US-Wirtschaft, die wir auch im weiteren Jahresverlauf erwarten.
Quelle: Postbank
externer Redakteur