New York (BoerseGo.de) - Die Weihnachtseinkäufer haben während der Saison 2009 trotz fester Kreditvergabe und zweistelliger Arbeitslosenrate im Vergleich zum Vorjahr mehr ausgegeben. Dies geht Medienberichten zufolge aus den Erhebungen der zu MasterCard Advisors gehörenden SpendingPulse hervor. Danach legten die Einnahmen der Einzelhändler von 1. November bis 24. Dezember gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,6 Prozent zu. Für den Zuwachs zeichne sich vor allem der Anstieg der Verkäufe während der Woche vor Weihnachten verantwortlich. In der Vergleichsperiode 2008 stand ein Minus von 2,3 Prozent zu Buche. Abzüglich eines außerordentlichen Einkaufstags zwischen Thanksgiving und Weihnachten stellte sich in 2009 nur ein Zuwachs von nahe 1 Prozent ein.
Die Online-Einkäufe haben sich mit einem Plus von 15,5 Prozent als sehr robust erwiesen. Die Einnahmen des Online-Sektors haben an den Gesamteinnahmen einen Anteil von etwas weniger als 10 Prozent.
Die Ausgaben für Elektronikprodukte legten während der Weihnachtsgeschäftssaison auf Jahressicht um 5,9 Prozent zu.
Gemäß MasterCard Advisor-SpendingPuls Vice President McNamara befand sich die Wirtschaft im Vorjahr in einer kritischen Verfassung. Das aktuelle Jahr gehe mit stabileren Bedingungen einher.
Die Schätzung des Einzelhandelsverbands National Retail Federation (NRF) sah zu den Ausgaben der Weihnachtsgeschäftssaison einen Rückgang von etwas weniger als 1 Prozent vor. Der International Council of Shopping Centers (ICSC) rechnete mit einem Anstieg von 2 Prozent.

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