US-Markt: Behaupteter Frühhandel/AIG-Deal stützt/Sorge zu Griechenland sinkt

Kategorie: US-Markt News | Marktberichte | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 08.03.2010

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New York (BoerseGo.de) - In den ersten Minuten präsentierten sich die New Yorker-Indizes von der leicht freundlichen Seite. Der Dow Jones stieg zuletzt um 0,19 Prozent auf 10.586 Punkte. Der S&P 500 legte um 0,14 Prozent auf 1.140,29 Punkte zu. Beim Nasdaq Composite ging es um 0,14 Prozent auf 2.329,56 Punkte nach oben.

Der Markt profitiert möglicherweise noch von positiven Nachwirkungen aus den am Freitag veröffentlichten besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten zu Februar. Im übrigen folgt der Markt zunächst den freundlichen Tendenzen an den asiatischen Handelsplätzen.

Als stützender Faktor erweist sich unter anderem ein neuer Mega-Deal in der Versicherungsbranche. Der Versicherer MetLife traf eine Übereinkunft zum Erwerb der amerikanischen Lebensversicherungssparte des angeschlagenen Branchenkollegen American International Group Inc. (AIG) für 15,5 Milliarden Dollar. Erst in der Vorwoche meldete AIG den Verkauf der asiatischen Versicherungssparte AIA an den britischen Branchenkollegen Prudential für 35,5 Milliarden Dollar. Mit dem neuen Deal erhält AIG eine weitere signifikante Finanzspritze für die erforderliche Rückzahlung der von der US-Regierung bereit gestellten Nothilfen für den Konzern in Höhe von 182,3 Milliarden Dollar.

Für Entspannung sorgt zudem die verbesserte Situation um Griechenland, zumal die Regierung in der Vorwoche eine Anleihe erfolgreich platzierte und die gröbsten Sorgen einmal hinter sich brachte. Zudem hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Bedarfsfall eine Rettung des hochverschuldeten Landes durch die Eurozone in Aussicht gestellt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der US-Markt nach der jüngsten Rally in der Lage ist einen Anlauf auf das in Sichtweite liegende Jahreshoch zu nehmen. So halten Strategen vorerst auch eine Verschnaufpause nach oben für möglich.
 

Bild: ©www.flickr.com/shadowmancer76

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Christoph Huber,
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