Die privaten US-Konsumausgaben stagnierten im Mai. Dagegen kletterten die verfügbaren Einkommen um 0,2%. In der Folge erhöhte sich die Sparquote von 3,7% auf 3,9%.
Die Verbraucherausgaben entwickelten sich jetzt bereits den dritten Monat in Folge schwach. Die bislang für März und April gemeldeten Anstiege um 0,2% bzw. 0,3% wurden nämlich auf jeweils 0,1% korrigiert. Noch deutlicher fielen die Korrekturen bei den realen Konsumausgaben aus. Diese sind im April und im Mai jeweils um 0,1% gestiegen, nachdem sie im März sogar um 0,2% gefallen waren. Zunächst waren für März und April spürbar bessere Zahlen veröffentlicht worden.
Die Abwärtsrevisionen werfen ein schlechtes Licht auf den privaten Verbrauch im 3. Quartal. Nachdem hier bislang mit einem annualisierten Zuwachs in der Größenordnung von knapp 2% zu rechnen war, zeichnet sich jetzt nur ein Plus von gut 1% ab.
Quelle: Postbank Research
externer Redakteur