Washington (BoerseGo.de) – Die Einfuhrpreise in den USA haben sich im Januar im Rahmen der Ökonomenerwartungen verteuert. Wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, stiegen die Importpreise im Januar 2012 auf Monatssicht um 0,3 Prozent, gegenüber einem Preisrückgang um 0,1 Prozent im Dezember. Preistreiber waren die Gütergruppen Nahrungsmittel und Öl, die sich im Vormonatsvergleich um 2,3 Prozent bzw. 1,2 Prozent verteuerten. Die um Ölimporte bereinigten Importpreise zogen gegenüber dem Vormonat nur um 0,1 Prozent an, während hier im Dezember noch eine Zunahme von 0,2 Prozent registriert worden war. Dank eines positiven Basiseffektes gab die Vorjahresveränderungsrate der Importpreise von 8,5 Prozent im Vormonat auf 7,1 Prozent nach.
Die Exportpreise erhöhten sich im Januar den weiteren Angaben entsprechend um 0,2 Prozent, gegenüber einem Minus von 0,5 Prozent im Dezember. Die schwankungsanfälligeren Agrargüter ausgenommen, belieben die Ausfuhren auf dem Vormonatsniveau.
Bernd Lammert
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