Die Zahl der US-Hausverkäufe ist im Januar gestiegen. In annualisierter Rechnung kletterten die Verkäufe bestehender Häuser von 4,38 auf 4,57 Mio. Dabei verteilte sich der Anstieg sowohl auf Einfamilienhäuser, die den größten Teil des US-Immobilienmarktes ausmachen, als auch auf Eigentumswohnungen.
In den letzten Monaten war eine leichte Aufwärtstendenz bei den Hausverkäufen in den USA erkennbar. Der Anstieg im Januar war immerhin der dritte in vier Monaten. Nimmt man die Verkaufsdynamik im Januar als Grundlage, reicht das bestehende Häuserangebot noch für 6,1 Monate. Dies ist gemessen am Mittelwert über die vergangenen 30 Jahre unterdurchschnittlich. Beim Häuserangebot hat sich in den vergangenen Monaten außerdem ein deutlicher Abwärtstrend manifestiert. Eine weitere Verknappung des Angebots wäre wichtig für die Hauspreisentwicklung. Denn die Preise für Wohnimmobilien in den USA sinken nach wie vor.
Aktuell ist zwar ein leichter Aufwärtstrend bei den Verkäufen bestehender Häuser in den USA erkennbar. Dieser ist allerdings noch wenig dynamisch und erfolgt zudem auf niedrigem Niveau. Eine spürbare Belebung der Bauinvestitionen steht trotz der Besserungstendenzen in den vergangenen Wochen unseres Erachtens noch nicht bevor.
Quelle: Postbank
externer Redakteur
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