Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im April von revidiert 52,6 Mrd. auf 50,1 Mrd. US-Dollar gesunken. Damit lag der Fehlbetrag aber über unserer eigenen Prognose von 49,0 Mrd. US-Dollar. Der Markt war von 49,5 Mrd. ausgegangen.
Die Reduktion des Defizits war einem Rückgang der Importe um 1,7% zu verdanken. Die Exporte sanken um 0,8%. Die Verkürzungen auf beiden Seiten der Handelsbilanz folgten jeweils kräftigen Zuwächsen im Vormonat und sind somit kein akutes Anzeichen einer generellen Dämpfung der Aktivitäten im Außenhandel. Allerdings zeugen die Wachstumsraten gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,0% bei den realen Exporten und 4,7% bei den realen Importen auch nicht gerade von Dynamik.
Quelle: Postbank
externer Redakteur