Washington (BoerseGo.de) – Das US-Finanzministerium teilt in seinem weit verspäteten halbjährlichen Wechselkursbericht mit, dass China nicht zu den Währungsmanipulierern zähle. „ Basierend auf der seit Juni 2010 andauernden Aufwertung des Yuan gegenüber dem US-Dollar sowie dem Rückgang von Chinas gegenwärtigem Handelsüberschuss und seiner offiziellen Zusage auf dem G 20-Treffen, dem APEC-Gipfel und dem „Strategic and Economic Dialog“, dass es sich schneller auf eine Flexibilität des Wechselkurses zubewegen werde, kommt das US-Finanzministerium zu dem Schluss, dass die für eine Währungsmanipulation sprechenden Voraussetzungen der Sektion 3004 während des gegenwärtigen Berichtzeitraumes von China nicht erfüllt worden sind.
Gleichwohl nennt das US-Finanzministerium die Anpassung des Yuan für ungenügend und erklärt, dass es die Geschwindigkeit der Aufwertung des Yuan streng im Auge haben werde. Neben den USA hält auch die EU den Yuan für unterbewertet. China wird vorgeworfen, den chinesischen Yuan stark unterzubewerten, um billiger in andere Länder exportieren zu können und gleichzeitig Importe aus anderen Staaten teurer zu machen.
Christian Hoyer,
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: