Washington (BoerseGo.de) - Die US-Einzelhandelumsätze sind im Januar um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Dies teilte das US-Handelsministerium am Dienstag mit. Der Markt war zuvor von einem Zuwachs um 0,8 Prozent ausgegangen. Im Dezember blieben die Umsatzerlöse auf Monatssicht unverändert (revidiert).
Dafür übertrafen jedoch die Einzelhandelsumsätze ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe mit ihrem Anstieg um 0,7 Prozent die Erwartungen der Volkswirte, die von einem Zuwachs von 0,5 Prozent ausgegangen waren. Das Plus fiel in dieser Abgrenzung somit auch deutlich höher aus als bei den gesamten Umsätzen. Einen recht kräftigen Anstieg um 0,6 Prozent gab es zudem bei den Umsätzen ohne Autos und Treibstoffe.
Die Einzelhandelsumsätze deuten laut Analysten der Postbank darauf hin, dass der private Verbrauch im laufenden Quartal weiter zulegen sollte. Eine zunehmende Dynamik zeichne sich aber bislang nicht ab.
Die Einzelhandelsumsätze werden in den USA als bedeutsames Signal für die weitere konjunkturelle Entwicklung betrachtet, da der Konsum etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivitäten ausmacht.
Bernd Lammert
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