US-Bankentitel verlieren auf breiter Front

Kategorie: US-Markt News | Institutionelle - Investoren/Investmentbanken | Datum: 08.12.2011

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New York (BoerseGo.de) – Überdurchschnittlich unter Druck stehen an der Wall Street im frühen Handel vor allem die Finanzwerte. US-Bankentitel geben nach der Veröffentlichung des Blitz-Stresstests durch die europäische Finanzaufsicht EBA auf breiter Front nach. Titel der Citigroup erleichtern sich um 5 Prozent. J. P Morgan-Papiere brechen um 3,35 Prozent auf 33,03 US-Dollar ein. Bank of America geben um 2,2 Prozent auf 5,76 US-Dollar nach, Goldman Sachs verlieren 3, 72 Prozent.

Den europäischen Großbanken fehlen nach Berechnungen der EBA insgesamt 114,7 Milliarden Euro. Das wurde am Donnerstag nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bekannt.

Die größte Kapitallücke gibt es laut der EBA in Spanien. Den Instituten dort fehlen 26,2 Milliarden Euro. Italienische Banken benötigen insgesamt 15,4 Milliarden Euro, französische Institute 7,3 Milliarden Euro. Bei britischen Banken stellte die Aufsichtsbehörde keine Kapitallücke fest. Mit dem Stresstest sollten die Aufseher ermitteln, wie viel Geld den Banken fehlt, um bei einer Bewertung von Staatsanleihen zu Marktpreisen auf eine harte Kernkapitalquote von neun Prozent zu kommen.

Ende November hatte die Ratingagentur Fitch gewarnt, eine Verschlimmerung der Krise in Europa würde den US-Banken erhebliche Probleme bereiten.

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