NEW YORK (Dow Jones) - Positive Nachrichten aus Griechenland und starke wöchentliche Arbeitsmarktdaten sorgen am Donnerstag für Abgaben bei den US-Anleihen. So haben die Parteiführer der griechischen Regierungskoalition den Bedingungen der internationalen Geldgeber für ein zweites Rettungspaket zugestimmt. Ferner verkauft das US-Finanzministerium im Verlauf Longbonds im Volumen von 16 Milliarden Dollar.
Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fallen gegen 16.10 Uhr MEZ um 4/32 auf 99-22/32 und rentieren mit 2,03 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 13/32 auf 99-2/32 nach. Seine Rendite steigt damit auf 3,17 Prozent.
Knackpunkt in Griechenland war bei den Verhandlungen mit Europäischer Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF), der sogenannten Troika, eine Lücke bei den Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro. Die Summe sollte ursprünglich aus dem Rentensystem kommen, was aber hochgradig umstritten war. Ein Sprecher von Regierungschef Papademos kündigte an, dass Griechenland die 300 Millionen Euro einsparen werde, ohne zu konkretisieren, an welcher Stelle dies geschehen soll.
Der Markt habe zwar mit einer Einigung gerechnet, die Entscheidung setze den Markt aber dennoch unter Druck, so ein Händler. Im europäischen Handel hatten die Notierungen noch im Plus gelegen. Mit der Griechenland-Einigung sowie den besser als erwarteten wöchentlichen Erstanträgen sei der Markt ins Minus gefallen. Diese sind überraschend gefallen. Es wurde ein Rückgang um 15.000 verzeichnet, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Anstieg um 3.000 erwartet hatten.
DJG/DJN/ros
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