NEW YORK (Dow Jones) - Mit leichten Abgaben zeigen sich die US-Anleihen am Dienstag im Verlauf in New York und setzen damit ihre negative Entwicklung vom Vortag fort. Leicht positive Anzeichen aus Griechenland belasten das Sentiment, heißt es. Die Anhörung von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vor dem Haushaltsausschuss des US-Senats hat nach Aussage von Teilnehmern bislang nur wenig Neues gebracht. Er habe die Ausführungen der vergangenen Woche nochmals wiederholt. Zudem verkauft das US-Finanzamt um 19.00 Uhr MEZ dreijährige Notes im Volumen von 32 Milliarden Dollar.
Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fallen gegen 15.57 Uhr MEZ um 9/32 auf 100-16/32 und rentieren mit 1,94 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond reduziert sich um 17/32 auf glatt 100. Seine Rendite steigt damit auf 3,12 Prozent. Wichtige US-Konjunkturdaten stehen erneut nicht auf der Agenda.
Es mache sich bezüglich der Entwicklung in Griechenland am Berichtstag leichte Zuversicht breit, was den "sicheren Hafen" der Anleihen belastet. Die Gespräche zwischen Griechenland und seinen internationalen Kreditgebern scheinen einen wichtigen Schritt vorangekommen zu sein. Derzeit arbeite die Regierung an einem 15-seitigen Dokument, in dem die Eckpunkte für das zweite Rettungspaket aufgeführt würden, sagte ein Regierungsbeamter.
Die Zeit drängt, weil den privaten Gläubigern bis Mitte Februar ein Angebot zum Umtausch von Staatsanleihen vorgelegt werden muss. Zudem braucht Griechenland bis Mitte März neue Kredite, um auslaufende Schuldtitel ablösen zu können.
DJG/DJN/ros
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