NEW YORK (Dow Jones) - Solide Konjunkturdaten und Kursgewinne an den Aktienmärkten belasten die US-Anleihen am Donnerstagvormittag (Ortszeit). Marktbeobachter sehen derzeit kaum Gründe, in Staatsanleihen zu investieren, die nur geringe Renditen bringen. Allenfalls könnten die Anleger die Kursverluste vom Mittwoch zum Einstieg nutzen, heißt es. Gegen 16.30 Uhr MEZ fallen zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent um 2/32 auf 101-15/32 und rentieren mit 1,84 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 11/32 auf 102-8/32 nach und rentiert mit 3,01 Prozent.
Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zur Produktivität außerhalb der Landwirtschaft entsprachen den Erwartungen. Im vierten Quartal war ein annualisiertes Wachstum um 0,7 Prozent verzeichnet worden, das sich mit der Konsensschätzung der von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte deckte. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der Vorwoche um 12.000 und damit stärker als von Ökonomen erwartet, die im Konsens einen Rückgang um 7.000 prognostiziert hatten.
Die Rede des US-Notenbankvorsitzenden Ben Bernanke vor dem Haushaltsausschuss des US-Repräsentantenhauses bewegt den Anleihemarkt nicht. Bernanke hat sich eher pessimistisch über die Entwicklung der US-Wirtschaft geäußert und den Verlauf der Erholung als frustrierend langsam bezeichnet.
DJG/DJN/cln
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
Dow Jones News
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: