NEW YORK (Dow Jones) - Positive Nachrichten aus Griechenland und starke wöchentliche Arbeitsmarktdaten haben bei den US-Anleihen am Donnerstag im späten Handel in New York für Abgaben gesorgt. Die Parteiführer der griechischen Regierungskoalition haben den Bedingungen der internationalen Geldgeber für ein zweites Rettungspaket zugestimmt. Die Auktion 30-jähriger Titel im Volumen von 16 Milliarden Dollar hatte dagegen kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen.
Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fielen um 5/32 auf 99-20/32 und rentierten mit 2,04 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gab um 20/32 auf 98-27/32 nach. Seine Rendite stieg damit auf 3,18 Prozent. "Die Einigung läßt die Hoffnung steigen, dass es zu einer Lösung der Schuldenkrise kommt", so ein Händler. Es sei zwar mit einer Einigung gerechnet worden, die Entscheidung setzte den Markt aber dennoch unter Druck. Die wöchentlichen Erstanträge sind zudem überraschend gefallen. Es wurde ein Rückgang um 15.000 verzeichnet, während Volkswirte einen Anstieg um 3.000 erwartet hatten.
Die Auktion 30-jähriger Titel sei "durchschnittlich" verlaufen, hieß es aus dem Handel. Die Bid-to-Cover-Ratio lag mit 2,47 unter dem Durchschnitt der vergangenen vier Auktionen von 2,75. Allerdings musste das US-Schatzamt mit 3,180 Prozent eine höhere Rendite zahlen. Diese hatte bei der letzten Auktion noch bei 2,914 Prozent gelegen. Die Auktion fügte sich damit nahtlos in das Bild der Auktionen drei- und zehnjähriger Titel im Wochenverlauf ein. Diese waren ebenfalls "recht unspektakulär" über die Bühne gegangen.
DJG/DJN/ros
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