NEW YORK (Dow Jones) - Wieder gestiegene Sorgen bezüglich Griechenland haben zu Wochenbeginn bei den US-Anleihen im späten Handel in New York für leichte Aufschläge gesorgt. Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent stiegen um 8/32 auf 100-30/32 und rentieren mit 1,89 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond legte um 24/32 auf 100-28/32 zu. Seine Rendite fiel auf 3,08 Prozent. Wichtige US-Konjunkturdaten standen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda.
Die griechische Regierung kämpft weiter gegen einen Staatsbankrott. Um eine Pleite abzuwenden, muss Ministerpräsident Lucas Papademos in den nächsten Tagen Erfolge an mehreren Fronten erzielen. Zum einen im Streit der drei Regierungsparteien über geforderte Sozialkürzungen, zudem in den Verhandlungen mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenerlass und schließlich weiteren bei den Gesprächen mit der Troika aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank.
Deutschland und Frankreich wollen nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Insolvenz Griechenlands nicht hinnehmen, bestehen aber für weitere Finanzhilfen auf Reformen. So wurde die Einigung mit der Troika als Voraussetzung für neue Hilfen bekräftigt.
Im Fokus stehen zudem die Auktionen im Rahmen der Quartalsrefundierung des US-Treasury im Wochenverlauf. Es werden Papiere im Volumen von insgesamt 72 Milliarden Dollar zum Verkauf gestellt. Zur Auktion kommen dreijährige Anleihen im Volumen von 32 Milliarden Dollar, 24 Milliarden Dollar in zehnjährigen Notes sowie neue 30-jährige Anleihen im Umfang von 16 Milliarden Dollar. "Es stehen im Wochenverlauf nur recht wenige Konjunkturdaten an, daher dürften die Auktionen im Fokus des Marktes stehen", sagte ein Teilnehmer.
DJG/DJN/ros
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