NEW YORK (Dow Jones) - Mit leichten Abgaben zeigen sich die US-Anleihen im frühen Verlauf am Mittwoch und setzten damit die negative Entwicklung des Vortages fort. Im Vorfeld der Auktion zehnjähriger Anleihen mit einem Volumen von 24 Milliarden USD herrsche Zurückhaltung. Es gebe Bedenken, dass die Nachfrage ebenso niedriger könnte, wie bei der "mäßigen" Auktion dreijähriger Titel am Vortag.
Zehnjährige Anleihen mit einem Kupon von 2,000 Prozent fallen gegen 15.52 Uhr MEZ um 4/32 auf 100-3/32 und rentieren mit 1,99 Prozent. Der mit 3,125 Prozent verzinste Longbond gibt um 10/32 auf 99-10/32 nach. Seine Rendite steigt damit auf 3,16 Prozent. Wichtige US-Konjunkturdaten stehen auch zur Wochenmitte nicht auf der Agenda.
Im Fokus stehe auch weiterhin die Entwicklung in Griechenland, so ein Teilnehmer. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nun offenbar doch bereit, sich an einer Minderung der Schuldenlast Griechenlands zu beteiligen. Wie mit den Verhandlungen vertraute Personen dem Wall Street Journal sagten, würde die EZB die am Sekundärmarkt erworbenen griechischen Staatsanleihen zu einem niedrigeren als dem Nominalwert verkaufen, sollten Verhandlungen über einen privaten Forderungsverzicht erfolgreich verlaufen.
Die EZB würde dabei auf Forderungen von bis zu 11 Milliarden Euro verzichten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem neuen Hilfsprogramm über 130 Milliarden Euro kommt, ohne das Griechenland im März zahlungsunfähig würde.
DJG/DJN/ros
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