Swiss & Global legt Energie- Fonds auf
Kategorie: Fonds-News | Datum: 15.07.2010
Swiss & Global sieht angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und der Aktienmarktkorrektur seit Mai sehr attraktive EInstiegskurse, da Energietitel dadurch stark unter Druck geraten seien. Die Bewertungen seien deutlich zurückgegangen und bewegten sich auf einem niedrigen Niveau, so der Anbieter des Fonds.
Mit dem Julius Bär Energy Transition Fund könnten Anleger an den künftigen Entwicklungen des Sektors partizipieren. Und dies hat laut Swiss & Global gute Gründe: Die mittelfristigen Perspektiven für Offshore-Bohrungen seien trotz der derzeitigen Reglementierungsvorhaben nicht gänzlich negativ, so die Fondsgesellschaft. Die Abhängigkeit der USA von Öl und die Bestrebungen, weniger stark auf ausländisches Öl angewiesen zu sein, seien dafür zwei gewichtige Argumente. "Für die Service-Gesellschaften zeichnet sich eine grössere Nachfrage nach ihren Dienstleistungen ab, da von den Ölproduzenten eine bessere Wartung der Plattformen verlangt wird. Davon könnten Anleger profitiere".
Die Katastrophe soll den Fokus aber auch auf saubere Energiequellen lenken. Eine dieser Quellen ist die Sonnenenergie. Hier sieht Swiss & Gobal derzeit sehr attraktive Gelegenheiten, die sich aus übertriebenen Ängsten vor den Haushaltsdefiziten in Europa und deren Auswirkungen auf Kürzungen der Solarsubventionen ergeben. Letztere seien eine logische Konsequenz, da die Installationskosten bei den erneuerbaren Energien mit der Zeit sinken. Solche Kürzungen sollten daher als positives Signal verstanden werden, dass erneuerbare Energien gegenüber traditionellen Energiequellen wettbewerbsfähiger werden. Zudem rechnen die Anbieter des Fonds mit starken Unternehmensergebnissen für das zweite Quartal und die Folgequartale, was die Anleger optimistisch stimmen sollte.
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