Tokio (BoerseGo.de) – Der japanische Autobauer Suzuki konnte seinen Nettogewinn im ersten Halbjahr 2011/12 steigern, musste aber einen Rückgang beim Umsatz hinnehmen.
Der Nettogewinn stieg im Jahresvergleich von 30,41 Milliarden Yen im Vorjahr auf 32,01 Milliarden Yen an. Dies entspricht einem Anstieg von fünf Prozent. Der Gewinn wurde dabei auch durch Aktiengeschäfte mit General Motors nach oben getrieben. Der operative Gewinn fiel um 6 Prozent auf 64,73 Milliarden Yen. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um sieben Prozent von 1,319 Billionen auf 1,226 Billionen Yen. Hier belasteten Produktionsausfälle nach dem Erdbeben im März und negative Wechselkurseffekte.
In Indien, wo Suzuki zusammen mit dem Partner Maruti Marktführer ist, geriet das Geschäft aufgrund der steigenden Konkurrenz unter Druck. In Indonesien, Thailand und Pakistan wurden hingegen mehr Autos verkauft. In der Motorradsparte konnte Suzuki wieder in die Gewinnzone gelangen, nachdem im Vorjahr noch ein Minus zu Buche stand. Hier beflügelten die Verkäufe in Nordamerika und Asien.
Im Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr (bis Ende März) strebt Suzuki einen Gewinn von 50 Milliarden Yen, ein operatives Ergebnis von 110 Milliarden Yen und einen Umsatz von 2,610 Billionen Yen an.
Christian Zoller
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