Studie zu DAX-Managergehälter: Ackermann schlägt sie alle
Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Deutschland, Europa | Top-Artikel | Datum: 30.07.2010
Und er ist wieder die Nummer Eins - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann ist erneut mit einem Jahressalär von rund 9,552 Millionen Euro der Spitzenverdiener unter den Managern der Dax-Unternehmen. „Da seine Vergütung zu mehr als zwei Dritteln durch aktienkursbasierte Komponenten bestimmt wird und diese vom Bonus abhängen, ist Herr Ackermann wieder auf den in den Vorjahren gewohnten Spitzenplatz vorgerückt“, erklärt ein Sprecher der DSW. Im Vorjahr hatte Ackermann lediglich wegen des Verzichts auf Bonuszahlungen rund 1,4 Millionen Euro verdient.
Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen Jürgen Großmann (RWE) mit 7,162 Millionen Euro, Peter Löscher (Siemens) mit 7,119 Millionen Euro, Leo Apotheker (SAP) mit 6,7 Millionen Euro und Martin Winterkorn (VW) mit 6,6 Millionen Euro.
Die Vorstände der Deutschen Bank sind laut dem Papier mit im Schnitt 5,568 Millionen Euro je Vorstandsmitglied generell die am besten bezahlten Manager bei den DAX-Unternehmen. Dagegen müssen die Kollegen beim direkten Konkurrenten Commerzbank mit einem regelrechten „Taschengeld“ auskommen. Aufgrund der Staatsbeteiligung sind die Gehälter hier gedeckelt und betragen lediglich 0,55 Millionen Euro. Die Commerzbank ist damit abgeschlagenes Schlusslicht im DAX. Insgesamt zahlen nur vier der 30 DAX-Werte ihren Vorständen durchschnittlich weniger als eine Million Euro.
Um eine Vorstellung von der Bedeutung der Höhe der Vorstandsvergütung zu erhalten, kann man sie in Bezug zu den gesamten Personalaufwendungen setzen. Für 2009 machten die Managementausgaben im Schnitt 0,5 Prozent der gesamten Personalausgaben aus (Vorjahr 0,58 Prozent).
Bild: ©flickr.com/blaueturnschuhe
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