New York (BoerseGo.de) - Zum Ölpreis geht der U.S. Global Investors-CEO Frank Holmes von einem weiteren Aufwärtspotenzial aus. Dem stehe nicht der Umstand entgegen, dass die US-Rohöllagerbestände auf hohem Niveau verharren. Der jüngste Anstieg gehe unter anderem auf das Konto der politischen Spannungen zwischen dem Iran und der westlichen Welt und des Aufschwungs an den Aktienmärkten.
Jeder Rohstoff habe jedoch sein eigenes Volatilitätsmuster. Historisch gesehen bilde der Ölpreis zwischen Dezember und Februar einen Boden aus. Von Bedeutung sei das zyklische Verhaltensmuster. Dabei gebe es beim Ölpreis bis September normalerweise einen Anstieg, obgleich im Juni eine Verschnaufpause üblich ist.
Unter Bedachtnahme auf die Daten aus den vergangenen 30 Jahren könne der Ölpreis im Rahmen seines aktuellen Aufwärtszyklus die Schwelle von 100 Dollar einfach knacken. Gleichzeitig könne der Benzinpreis in den USA leicht über 3 Dollar je Gallone steigen. Er geht davon aus, dass die Wirtschaft in der Lage ist höhere Ölpreise zur Bewältigung zu bringen. Es gebe für die Notierung ein kurzfristiges Aufwärtspotenzial bis 90 Dollar. Der Fondsmanager macht gegenüber Tech Ticker weiters auf attraktive Dividendenzahlungen großer Ölkonzerne wie etwa Chevron und ConocoPhillips aufmerksam. Dabei stellt er einen Vergleich zu den Renditen auf den Bond-und Geldmärkten an.
Christoph Huber,
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