Stratege: Billiges Geld treibt S&P 500 in die Höhe

Kategorie: US-Markt News | Fundamentalanalyse / Research | USA Wirtschaftsdaten | Analysen zu US-Unternehmen | Top-Artikel | Datum: 23.08.2010

New York (BoerseGo.de) - Die Wall Street ging heute wieder schlecht gelaunt in den Feierabend. Einige Strategen lassen sich aber nicht beirren. Darunter Tobias Levkovich.

Der Stratege der Citigroup glaubt, dass das wieder angesprungen Karussell von Fusionen & Übernahmen den S&P 500 in den kommenden Monaten wieder Richtung Norden treibt. Er bezieht sich dabei etwa auf das Gefecht zwischen Dell und Hewlett Packard um 3Par oder BHP Billiton’s  feindliche $40 Mrd.-Angebot für Potash (POT).

Der Motor der neuen Übernahmewelle sind die gigantischen Kassen-Bestände, die jetzt in äußerst mager verzinslichen Anleihe geparkt sind, also nahezu unverzinslich. Daher verfügten die Investoren jetzt über niedrig verzinsliche Mittel, erklärt der Stratege. Die Zinsen sind besonders niedrig, wenn man sie mit dem hohen Gewinnwachstum vergleicht, das die S&P 500 Konzerne in Q2 aus den Ärmeln schüttelten, also knapp 50%.

Historisch passe ein Fusionen/Übernahme-Karussell zu nachfolgend steigenden Kursen, weis Levkovich. Daher sollte der S&P 500 in einem Jahr höher stehen als heute.
 
Bild: ©iStockphoto.com/Alexander Hafemann

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Über den Autor:

Gerhard Maier,
Redakteur

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