Nachdem der Stoxx Europe 600 Banks Ende November mit 115 Punkten sogar noch einmal ein neues Verlaufstief hinnehmen musste, ist das europäische Bankenbarometer in den Erholungsmodus übergegangen. Der Bruch des steilen Baissetrends seit Februar 2011 (akt. bei 143 Punkten) macht aktuell sogar Hoffnung auf mehr. Aus charttechnischer Sicht ist hierfür aber ein Sprung über das Widerstandscluster aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 150 Punkten) und dem Erholungshoch vom Oktober bei 152 Punkten vonnöten. Gelingt der Befreiungsschlag, würde der dann vervollständigte Doppelboden den Grundstein für einen Anlauf auf das nächste Barrierenbündel bei gut 170 Punkten legen. So impliziert das kalkulatorische Anschlusspotential von rund 22 Punkten – abgeleitet aus einer erfolgreichen Bodenbildung – ein Wiedersehen mit den Hürden in Form des Tiefs vom Juli 2009 bei 169 Punkten, der 50%-Korrektur des Baisseimpulses seit Februar 2011 sowie des langfristigen Abwärtstrends seit April 2007 (akt. bei 174 Punkten). Rückenwind liefern derzeit die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die jeweils „long“ positioniert sind. Sollte der Stoxx Europe 600 Banks das diskutierte Lebenszeichen tatsächlich senden, sind europäische Banktitel wieder einen Blick wert.

Quelle: HSBC Trinkaus
externer Redakteur
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