Stopp von Anstiegen bei US-Staatsanleiheverkäufen findet positiven Anklang

Kategorie: US-Markt News | Investmentstrategen / Technische Analysten | Top-Artikel | Datum: 08.02. 12:37

New York (BoerseGo.de) - Die Entscheidung des US-Finanzministeriums das voranschreitende Wachstum von Staatsanleiheauktionen anzuhalten dürfte Bloomberg zufolge den Anstieg der Anleihezinsen abfedern und die Wirtschaft unterstützen. Das Finanzministerium will im laufenden Quartal gleich dem Vorquartal ein Anleihevolumen von 81 Milliarden Dollar zum Verkauf bringen. Vertreter der Regierung gaben zu verstehen, dass die jüngsten Anstiege bei den Anleiheverkäufen zur Finanzierung eines Budgetdefizits im Ausmaß von bis zu 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bereits ausreichten.

Das geringere Wachstum bei Anleiheverkäufen lässt gemäß den von Bloomberg erhobenen Umfragen unter Banken und Brokerhäusern den Renditeabstand zwischen 2-und 10jährigen Bonds vom Rekord von 2,9 Prozentpunkten im Vormonat auf 2,15 Prozentpunkte sinken. Durch eine geringere Renditekurve dürften Hypothekenzinsen eine Deckelung erhalten. Dieser Umstand ist vor allem unter dem Blickwinkel der von der Notenbank für Ende März beabsichtigten Rücknahme des 1,25 Billionen Dollar schweren Programms zum Aufkauf von Hypothekenpapieren bedeutsam. Dadurch würden die im Gewinnbereich von der Differenz zwischen kurz-und langlaufenden Staatsanleihen in Abhängigkeit stehenden Banken zu einer stärkeren Vergabe von Krediten angeregt. 
 

Bild: ©iStockphoto.com/Nikada

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