Stiglitz: USA hat kein Schuldenproblem und soll weiter Schulden machen
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Datum: 19.02.2010
New York (BoerseGo.de) - Die Prognose über ein Haushaltsdefizit in den USA in diesem Jahr von 1,6 Billionen Dollar stellt für den bekannten Ökonomen und früheren Nobelpreisträger Joseph Stiglitz kein Anlass zur Sorge dar. “Die USA hat auf dem derzeitigen Niveau bei der Bedienung ihrer Staatsverschuldung absolut kein Problem”. Wie dieser gegenüber Tech Ticker weiter ausführte ist die aktuelle Hinwendung der Regierung auf Ausgaben-und Defiziteingrenzungen potenziell gefährlich und falsch. Die USA müsse Geld ausgeben, um neues Geld zu generieren. Es gebe einen unfairen doppelten Moralkodex im Markt. Anders als Unternehmen, die häufig eine Anregung erhalten Schulden aufzuwerfen, konzentriere sich der Markt im Bereich der Staatsverschuldung nur auf eine einzige bilanzielle Sichtweise, während das Einnahmenpotenzial aus diesen Verbindlichkeiten auf Ignoranz stößt. Falls die USA die Verbindlichkeiten für Investitionen in Erziehung, Technologie und Infrastruktur heranziehen gehe die langfristige Staatsverschuldung zurück. Gemäß dieser Kalkulationen würden diese Investitionen einen Gewinn von 5-6 Prozent abwerfen. Die Schulden wären dann aus einer daraus resultierenden Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit einfach zu bezahlen, führte Stiglitz gemäß einem Bericht von finance.yahoo.com weiter aus.
Bild: ©www.flickr.com/apesphere
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