Düsseldorf (BoerseGo.de) – Informationen des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung zufolge haben die mittelständischen Stahl- und Metallverarbeiter das Jahr 2011 mit einem Produktionsplus von rund 12 Prozent abgeschlossen. Getragen wurde die gute Nachfrage dabei vor allem von den Kunden aus der Automobil- und Baubranche.
Die Zahl der Beschäftigten in der Branche stieg innerhalb eines Jahres bis Ende Oktober 2011 um rund 19.000 Arbeitskräfte auf etwa 419.000 Personen. Für das Jahr 2012 wird mit einem Produktionsanstieg in Höhe von 3 bis 4 Prozent gerechnet. Damit würden die 5.000 Unternehmen der Branche einen Umsatz von insgesamt 80 Milliarden Euro generieren.
Die Stahlpreise sollen aufgrund der Schuldenkrise unter dem Durchschnittswert des Jahres 2011 bleiben. Gefahren sieht der Verband durch die steigenden Energiekosten. Die Hauptlast für den Ausbau der erneuerbaren Energien hätten bisher hauptsächlich die mittelständischen Unternehmen des produzierenden Gewerbes zu tragen, so die Aussage.
Jens Lüders
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