Staat verarmt, tun Sie es nicht!

Kategorie: Kreuz&Quer - Lifestyle & Lebensart | Datum: 09.10.2011

Das Buch »Wirtschaftliche Selbstverteidigung« hilft Ihnen, Ihre Finanzen in einem anderen Licht zu sehen.
 
Wenn Sie in den Nachrichten wieder mal von gigantischen Rettungsschirmen für Nahezu-Pleitestaaten oder -Pleitebanken lesen, dann wird es wieder an der Zeit, sich um Ihre eigenen Spargroschen zu kümmern. Denn irgendwie hat der Normalbürger das Gefühl: Der Staat tut’s nicht. Zwar gibt es Riester-Rente. Aber das ist so kompliziert zu durchschauen, dass es eben an den meisten Normalbürgern wieder vorgeht.
Ideen zum Eigenschutz vor Eurokrise und Inflation: »Wirtschaftliche Selbstverteidigung«

Da ist dann ein Buch eines Finanzjournalisten einfach erquickender. Schließlich arbeitet Roland Klaus, der jetzt das Buch »Wirtschaftliche Selbstverteidigung« herausbrachte, als freier Journalist und Analyst in Frankfurt am Main. Für den amerikanischen Finanzsender CNBC und den deutschen Nachrichtenkanal N24 berichtete er als Reporter von der Frankfurter Börse. Bekannt wurde er durch seine fast zehnjährige Tätigkeit als Moderator und Börsenreporter für den Nachrichtensender n-tv.
Er hält keine Patentrezepte parat noch dem Motto, »Jetzt aus Lebensversicherungen raus, und dafür rein in Gold«. Er hebt auch selbst hervor, dass er nicht weiß, wann welches mögliche Horrorszenario eintritt. Ihm geht es vielmehr darum, mögliche (Fehl-)Entwicklung aufzuzeigen. »Es gibt also kaum Ratschläge, die für alle und jeden passen«, schreibt er wohltuend erfrischend. »Eine der wenigen Regeln, die jedoch fast immer weiter hilft, ist: Verlassen Sie sich auf niemand anderen als auf Ihren gesunden Menschenverstand.« Das Kapitel Aktien kommt natürlich nicht zu kurz – logisch für Roland Klaus als früheren Börsenreporter.
Er zündet natürlich in dem im Wiley-VGH Verlag erschienenen Buch ein Feuerwerk von Ideen an, was jeder tun könnte und auf was er achtgeben sollte bei seiner persönlichen Planung. Die Ideen und Tipps, die er parat hält, sind plausibel und nachvollziehbar.
Natürlich kann es sich nicht jeder leisten, seine persönliche »finanzielle Arche« zu bauen. Wenn der finanzielle Grundstock nicht da ist, hilft alles nichts. Aber trotzdem finden sich in dem Buch mit immerhin über 300 Seiten so viele Ideen und Anregungen, dass sich eigentlich für jeden Leser die Buchkosten in kürzester Zeit rentieren sollten. Und sei es auch nur das Kapitel über mögliche Auswanderungsmöglichkeiten im Falle des Falles einer schweren Wirtschaftskrise in Deutschland. (eh)

Diskussion zu diesem Artikel:

Über den Autor:

Engelbert Hörmannsdorfer,
Kolumnist

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