Darmstadt (BoerseGo.de) – Die Software AG hat im dritten Quartal ihren Gewinn gesteigert. Dank des gestärkten Beratungsgeschäfts sowie einer geringeren Zinslast kletterte das Nettoergebnis um 2 Prozent auf 46,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg ebenfalls um 2 Prozent auf 274,6 Millionen Euro, teilte der TecDax-Konzern am Donnerstag mit. Das EBIT wuchs um 4 Prozent auf 72 Millionen Euro.
Das Management hat mit dem Beratungssegment offenbar auf das richtige Pferd gesetzt. Auch die Reduktion der Nettoverschuldung hat eine spürbare Zinslast-Erleichterung gebracht. Unternehmenschef Karl-Heinz Streibich ergänzte: „Außerdem haben wir verlustbringende Projekte weggelassen.“ Gleichzeitig tätigt das Unternehmen aber auch Zukäufe und Dividendenausschüttungen. „Wir haben aber kein quantitatives Ziel. Wenn wir ein lohnendes Übernahmeziel für 20 bis 60 Millionen Euro sehen, dann machen wir das“, sagte Streibich.
Gestützt auf sein Erfolgsprodukt – die Integrationssoftware BPE – traut Streibich auch im Jahresausblick dem Unternehmen weiteres Wachstum zu. So soll etwa die EBIT-Marge um rund 2 Prozentpunkte auf 26 Prozent steigen. Der Umsatz soll währungsbereinigt um 2 bis 5 Prozent zulegen und das Ergebnis nach Steuern werde um 10 bis 15 Prozent über dem Vorjahreswert von 175,6 Millionen Euro liegen. Das vierte Quartal ist bei der Software AG traditionell das stärkste.
Susanne Schulz
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