Silber hat sich jüngst schwächer als Gold entwickelt. In der letzten Woche gab Silber um 6,3 Prozent nach, während bei Gold ein Minus von 3,6 Prozent verbucht wurde. Die Saxo Bank führt die Underperformance im „Commodity Update“ von Montag auf die global schwächere Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe zurück.
In der Folge hat sich Silber im Verhältnis zum Gold auf das niedrigste Niveau seit Oktober 2010 verbilligt. Gold sei jüngst aber auch schwach gelaufen, da die US-Notenbank Fed keine weiteren Anleihekäufe (QE3) beschlossen habe und das Edelmetall unter der hohen Risikoaversion ebenso zu leiden hatte.
Gold scheine derzeit nicht aus der jüngsten Handelsspanne zwischen 1.525 und 1.640 US-Dollar ausbrechen zu können. Die Experten rechnen damit, dass der Kurs vorerst in dieser Spanne verbleiben wird. Unter 1.500 US-Dollar sei ein Rücksetzer bis 1.400 US-Dollar möglich. Da die US-Notenbank aber expansive Maßnahmen generell weiterhin als Option betrachtet, geht man davon aus, dass die Marke von 1.500 US-Dollar verteidigt werden wird.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
