Shiller: Ende von Hauskauf-Subventionen in USA drückt auf Hauspreise
Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 28.10.2010
Als nicht gerade hilfreich erweise sich die Entwicklung bei Zwangsvollstreckungen und die Unsicherheit zu den bevorstehenden Kongresswahlen. Die Hauspreise dürften noch etwas an Terrain verlieren. Er stelle besorgt fest, dass die über Steuergutschriften erfolgte Unterstützung von keiner Nachhaltigkeit getragen und der Abwärtstrend in Wiederaufnahme begriffen ist. Gemäß seiner Einschätzung herrscht die Situation einer festgefahrenen Liquiditätsfalle vor. Trotz der niedrigen Zinsen seien die Leute aus Sorge vor der Zukunft nicht zu Ausgaben gewillt. In der aktuellen Zeit gebe es definitiv keinen Grund für Optimismus am Immobilienmarkt. Diesbezüglich handle es sich um eine riskante Wette. Falls der Druck noch steigt und die Hauspreise über den wieder aufgenommenen Abwärtstrend noch etwas weiter sinken werde die Belastung für die Finanzkonzerne deutlich steigen. Für eine solche Stresserhöhung reiche bereits ein weiterer Rückgang der Hauspreise von 5 Prozent, führte der Yale-Professor gegenüber Tech Ticker weiter aus.
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