Weichmacher – eigentlich ein kontraproduktives Wort im intimen Zweisamkeitsbereich. Und doch müssen sich jetzt Pärchen, die Sexspielzeuge zur Lustanreicherung einsetzen, mit dem Unmöglichkeitswort befassen. Denn eine holländische Behörde hat Weichmacher, so genannte »Phthalate«, in Vibratoren und ähnlichen Freudenspendern gefunden.

Sexspielzeug der außergewöhnlichen Art (Bild: Philips)
Weichmacher sind in vielen Plastikprodukten enthalten, so z.B. auch in Gummistiefeln. Sie gelten aber als potenzielles Gesundheitsproblem. Vor allem natürlich in Kinderspielzeug, da Kinder diese Produkte oftmals in den Mund nehmen.
Aber jetzt erwischt es auch die Sexindustrie. Eine holländische Behörde hat 36 verschiedene PVC-Vibratoren und -Dildos getestet, und extrem oft Weichmacher in den erotischen Brummis gefunden. Ärgerlich auf der einen Seite – aber zugleich gibt es laut spiegel.de auch eine kleine Entwarnung: Kunststoff-Vibratoren seien bis zu zehn Stunden pro Woche ohne Gefahr nutzbar. Erst bei längerem Einsatz könnten zu viele organschädigende Substanzen in den Körper gelangen.
Aber wer nimmt schon Vibratoren und Co. mehr als zehn Stunden in der Woche her. Die Untersuchung ist also wieder mal rein theoretischer Natur. (eh)
Engelbert Hörmannsdorfer,
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