Die Börse macht häufig genau das Gegenteil von dem was viele erwarten, so auch in diesem Jahr. Denn der gewaltige Anstieg von allein 15 Prozent in den ersten vier Wochen kam für zahlreiche Anleger sehr überraschend, nachdem sich nicht nur die Bundesregierung mit ihrer auf 0,7 Prozent Wachstum gesenkten Jahresprognose, sondern auch die meisten Wirtschaftsinstitute äußerst pessimistisch zeigten, so der „Scoach.Blog“.
Zertifikate-Investoren können in einem solchen Marktumfeld ganz gezielt mit Reverse-Bonus-Produkten gegensteuern, die zwar generell auf fallenden Notierungen setzen, aber durch eine zusätzliche Bonusstruktur auch noch bei moderaten Kursanstiegen des Basiswertes ihre Seitwärtsrendite einfahren. Ein Beispiel dafür ist das Capped-Bonus-Papier der DZ-Bank auf den DAX (DZ3LVL), dass sich wegen der Fälligkeit schon im Oktober dieses Jahres auch für eher ungeduldige Anleger eignet. Die maximal erzielbare Bonusrendite beträgt hier immerhin 8,2 Prozent bzw. 11,5 Prozent p.a. Einzige Voraussetzung dafür: Der DAX steigt in den nächsten acht Monaten nicht auf 8.000 oder mehr Zähler. Wer also eher mit eine Kurskorrektur rechnet, könnte mit dem Zertifikat durchaus richtig liegen.
Armin Geier,
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