New York (BoerseGo.de) – Die US-Schweinezüchter sollten ihren Tierbestand laut Meinung des Marktforschers Paragon Economics nicht nennenswert erhöhen. Der Agrarexperte Steve Meyer, Vorstand des Research-Hauses, äußerte in einem Interview mit Bloomberg, dass er aufgrund eines steigenden Tierbestands eher mit sinkenden Preisen rechnet.
Die US-Schweinefleischproduktion könnte seiner Meinung nach im nächsten Jahr im Jahresvergleich um 3,5 Prozent zulegen. Der durchschnittliche Spotpreis für Schweinefleisch soll dann im ersten Quartal 2013 auf 83 bis 87 US-Cents pro Pfund fallen. Gegenüber dem gegenwärtigen Preis von 87,85 US-Cents würde sich damit ein Rückgang um 5,5 Prozent einstellen.
"Ich denke, es gibt genug Schweine. Bei einem weiter steigenden Bestand könnte es auch Kapazitätsengpässe bei den Schlachtungen geben. Ich kann den Landwirten nur empfehlen, den Bestand nicht weiter zu erhöhen“, sagte Meyer während eines Interviews auf der „World Pork Expo“ in Des Moines.
